Wien (OTS) – Wir setzen uns für Gesundheit, sozialen Zusammenhalt und
faire
Teilhabe ein – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Geschlecht.
„Sport ist weit mehr als Freizeitbeschäftigung – er ist gelebte
Solidarität, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft
Räume, in denen Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder
Geschlecht einander auf Augenhöhe begegnen können. Gerade in Zeiten
sozialer Spaltung ist der Zugang zu Sportangeboten ein zentraler
Bestandteil moderner öffentlicher Daseinsvorsorge“, betont Thomas
Kattnig, Mitglied des younion-Bundespräsidiums und FSG-younion-
Funktionär.
Sport fördert Fair Play, Respekt und Teamgeist – Werte, die im
Zentrum demokratischer Gesellschaften stehen und jenen Grundsätzen
entsprechen, für die die FSG-younion täglich eintritt. Besonders für
Kinder und Jugendliche ist Sport ein wichtiger Motor für
Selbstbewusstsein, soziale Kompetenzen und ein solidarisches
Miteinander.
„Wer mit anderen trainiert, lernt zuzuhören, Regeln zu
akzeptieren, Konflikte fair auszutragen und Verantwortung zu
übernehmen – all das sind Fähigkeiten, die unsere Demokratie stärken.
Deshalb braucht es flächendeckend leistbare, gut ausgebaute Sport-
und Bewegungsangebote, die allen Menschen offenstehen und
niederschwellig zugänglich sind“, bekräftigt Vorsitzende der younion-
Kultur- und Sportgewerkschaft und FSG-younion-Funktionärin Elsbeth
Wallnöfer.
Wir halten fest, dass Sportinfrastruktur und niederschwellige
Bewegungsangebote – von kommunalen Sportplätzen über Vereine bis hin
zu betrieblichen Gesundheitsinitiativen – nur mit starken
öffentlichen Diensten dauerhaft gesichert und weiterentwickelt werden
können. Dies erfordert ausreichende Finanzierung, gute
Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung – dafür setzen wir uns ein.
Neben dem Breitensport muss auch der Spitzensport gefördert
werden. Als FSG-younion setzen wir uns für eine sozial- und
arbeitsrechtliche Absicherung der Sportler:innen ein. Mit einem
Berufssportgesetz, soll der rechtliche Rahmen für Sportler:innen
geschaffen werden, um gut und sicher arbeiten zu können, vor
Diskriminierung und Übergriffen geschützt zu sein und jungen
Sportler:innen eine Perspektive zu geben.
Anlässlich des Internationalen Tags des Sports für Entwicklung
und Frieden (IDSDP) fordern wir den Breiten- und Spitzensport zu
fördern und daher, ausreichend Mittel für Sport- und Freizeitangebote
bereitzustellen und Investitionen in Sportinfrastruktur als
Zukunftsinvestitionen zu behandeln – insbesondere dort, wo es
benötigt wird. Denn nur wer körperlich und psychisch gesund ist, kann
am gesellschaftlichen Leben teilhaben, seine/ihre Rechte wahrnehmen
und unsere Demokratie aktiv mitgestalten.