FW-Pelikan: Totales Versagen! WKÖ-Spartenobmann lässt Transportwirtschaft im Stich.

Wien (OTS) – Die Lage für Österreichs Transport- und
Verkehrsunternehmen spitzt
sich dramatisch zu. Seit der jüngsten geopolitischen Eskalation im
Nahen Osten stehen viele Betriebe unter massivem Kostendruck, weil
die Treibstoffpreise deutlich angezogen haben und die Belastung quer
durch die Branche weiter steigt. Gerade Unternehmen, die an
bestehende Verträge und fixe Tarife gebunden sind, geraten dadurch
zunehmend an die wirtschaftliche Belastungsgrenze. Aktuelle Berichte
bestätigen spürbare Preissprünge und anhaltend hohe Belastungen an
den Tankstellen.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist es völlig unverständlich,
dass ausgerechnet in dieser Situation vom zuständigen
Bundesspartenobmann der WKÖ kaum ein klares und hörbares Signal
kommt. Gerade jetzt bräuchte es eine starke Interessenvertretung, die
unmissverständlich Position bezieht, Druck macht und sich mit voller
Kraft vor die betroffenen Unternehmer stellt. Stattdessen herrscht
Schweigen und das zulasten jener Betriebe, die tagtäglich die
Versorgung in Österreich absichern.

Viele Unternehmen können die massiv gestiegenen Kosten aufgrund
bestehender Vertragsbindungen nicht oder nur sehr eingeschränkt
weitergeben. Das bringt immer mehr Betriebe in eine wirtschaftlich
gefährliche Schieflage. Insolvenzen und Betriebsschließungen sind
längst nicht mehr bloß abstrakte Risiken, sondern reale Bedrohungen.
Umso schwerer wiegt das Ausbleiben eines entschlossenen Auftretens
der zuständigen Standesvertretung.

Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) fordert daher sofortigen und
spürbaren Einsatz für die Branche: klare politische Forderungen,
echten Druck auf die Bundesregierung und konkrete
Entlastungsmaßnahmen für die betroffenen Betriebe.

Bundesspartenmitglied Hubert Pelikan von der FW hält dazu fest:
„Wenn die eigenen Funktionäre in einer der schwersten
Belastungsphasen der Branche abtauchen, ist das ein Schlag ins
Gesicht der Unternehmer. Wer Verantwortung trägt, muss auch den Mut
haben, klar Stellung zu beziehen und die Interessen der Betriebe mit
Nachdruck zu vertreten. Alles andere ist untragbar. Wer Monat für
Monat hohe Aufwandsentschädigungen bezieht, muss sich auch an seiner
Leistung messen lassen. Der Herr Bundesspartenobmann sollte sich
daher selbst die Frage stellen, ob er dieser Funktion noch gerecht
wird.“