Wien (OTS) – Österreich verliert im europäischen Wettbewerb um
Start-up-
Investitionen zunehmend den Anschluss. Aktuelle Auswertungen zeigen
einen massiven Rückschlag: Das Investitionsvolumen heimischer Start-
ups ist 2025 auf 253 Millionen Euro gefallen, zugleich rutschte
Österreich im europäischen Ranking von Platz 15 auf Platz 20 ab. Für
die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Diese Entwicklung ist kein
Zufall, sondern die Folge jahrelanger wirtschaftspolitischer
Fehlentscheidungen und einer insgesamt standortfeindlichen Politik
der aktuellen Bundesregierung sowie ihrer Vorgänger.
Während andere Länder gezielt Kapital mobilisieren, Innovation
fördern und Gründern verlässliche Rahmenbedingungen bieten, bremsen
in Österreich überbordende Bürokratie, Unsicherheit und fehlende
Anreize die Dynamik aus. Gerade innovative Unternehmer leiden unter
einem erschwerten Zugang zu Wachstumskapital, langwierigen Verfahren
und einer Politik, die viel ankündigt, aber zu wenig umsetzt. Selbst
aktuelle Branchenanalysen zeigen, dass Österreich beim Start-up-
Kapital deutlich unter seinem wirtschaftlichen Gewicht in Europa
liegt.
Auch die Wirtschaftskammer bleibt aus Sicht der Freiheitlichen
Wirtschaft klare Antworten und wirksame Impulse schuldig. Statt sich
mit Nachdruck für bessere Finanzierungsbedingungen, weniger Hürden
und mehr Tempo bei Innovationen einzusetzen, verharrt man zu oft im
Systemerhalt statt im echten Einsatz für die Betriebe.
„Wenn Österreich bei den Start-up-Investitionen derart
zurückfällt, dann ist dies das Ergebnis einer verfehlten
Standortpolitik und fehlender Entschlossenheit. Wer Innovation
ausbremst, gefährdet nicht nur neue Geschäftsmodelle, sondern auch
Arbeitsplätze, Wachstum und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts.
Unternehmer brauchen endlich verlässliche Rahmenbedingungen, einen
besseren Zugang zu Kapital, schnellere Verfahren und eine spürbare
Entlastung von Bürokratie und Abgaben. Für uns als Freiheitliche
Wirtschaft ist klar: Österreich braucht eine sofortige Kehrtwende –
mit einer echten Offensive für Innovation, Unternehmergeist und
Investitionen“, betont FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler.