Erfolgsbilanz „Erinnern für die Zukunft“

St. Pölten (OTS) – Mit der Initiative ‚Erinnern für die Zukunft‘ hat
Niederösterreich
ein Themenjahr geschaffen, das weit über reine Gedenkakte hinausgeht.
Ziel war es, einen landesweiten Dialog über jene Jahre, die
Niederösterreich und Österreich entscheidend geprägt haben – 1945,
1955, 1995 und 2005 – zu stiften.

Aus dem Blick zurück sollte ein Impuls für das Morgen werden –
getragen von Museen, Gemeinden, Schulen, Forschungseinrichtungen,
Medien und zahllosen engagierten Menschen im ganzen Land. Im Zentrum
stand die Frage, wie sich aus dem Wissen über harte, aber bewältigte
Zeiten Kraft, Zuversicht und demokratische Verantwortung für die
Zukunft gewinnen lassen. Der Anspruch: Geschichte nicht nur
dokumentieren, sondern verstehen, weiterdenken und für kommende
Generationen lebendig machen.

„Erinnern heißt nicht stehenbleiben. Erinnern heißt Verantwortung
übernehmen – für die Freiheit, die Demokratie und den Zusammenhalt
von morgen. Mit ‚Erinnern für die Zukunft‘ haben wir die großen
Wendepunkte unserer Geschichte sichtbar gemacht und gleichzeitig
einen Blick nach vorne geöffnet: Mut zu zeigen, Hoffnung zu geben und
die Kraft unserer gemeinsamen Geschichte für die Herausforderungen
der Zukunft zu nutzen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

So entstand ein dichtes, landesweites Geflecht an Ausstellungen,
Veranstaltungen, digitalen Angeboten und Bildungsinitiativen. Die
Initiative zeigte, wie Erinnerungskultur heute aussehen kann:
regional verankert, digital zugänglich, wissenschaftlich fundiert und
gesellschaftlich breit getragen. Die Plattform
www.erinnernfuerdiezukunft.at bündelt als das digitale Herzstück
diese Initiative. „Erinnern für die Zukunft“ hat gezeigt, wie
zeitgemäße Erinnerungskultur aussehen kann: offen, partizipativ,
regionenübergreifend und zukunftsorientiert. Die Initiative hat das
historische Bewusstsein in Niederösterreich gestärkt und dabei die
Frage ins Zentrum gestellt, wie Geschichte Orientierung gibt – gerade
in einer Zeit, in der Demokratie, Freiheit und Zusammenhalt wieder
stärker verteidigt werden müssen.