Simon-Wiesenthal-Preis: Einreichungen noch bis 19. Dezember möglich

Wien (PK) – Die Ausschreibung und Bewerbung für den
Simon-Wiesenthal-Preis 2025
läuft. Die mit insgesamt 30.000 Ꞓ dotierte Auszeichnung wird für
zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für
Arbeiten zur Aufklärung über den Holocaust an bis zu drei Personen
oder Personengruppen vergeben. Ziel der Arbeiten sollte es sein, das
Wissen über den Holocaust zu vermitteln und dadurch das
gesellschaftliche Verständnis für die Mechanismen und Folgen sowie
das Bewusstsein für die Gefahren des Antisemitismus zu schärfen.

Einreichungen sowie Nominierungen sind noch bis 19. Dezember 2025
über das Onlinebewerbungsformular auf der Simon-Wiesenthal-Preis-
Website www.wiesenthalpreis.at in deutscher und englischer Sprache
möglich. Die Vergabe des Simon-Wiesenthal-Preises erfolgt in den zwei
Kategorien zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus (
7.500 Ꞓ) sowie zivilgesellschaftliches Engagement in der Aufklärung
über den Holocaust (7.500 Ꞓ). Darüber hinaus wird ein Hauptpreis
vergeben, der mit 15.000 Ꞓ dotiert ist. Besonders berücksichtigt
werden Projekte, Initiativen und Verdienste, die neue Impulse setzen,
besonderen Vorbildcharakter haben und nachhaltig für Gegenwart und
Zukunft wirken. Das Kuratorium des Nationalfonds entscheidet auf
Basis eines Vorschlags einer Jury über die Preisvergabe.
Juryvorsitzende ist EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von
Schnurbein, die Jurymitglieder sind IKG-Präsident Oskar Deutsch,
Ariel Muzicant vom Jüdischen Weltkongress sowie Zeithistorikerinnen.
Die Preisverleihung wird im Jahr 2026 stattfinden.

Der Simon-Wiesenthal-Preis wurde 2020 ins Leben gerufen und 2021
zum ersten Mal vergeben. Der Architekt, Publizist und Schriftsteller
Simon Wiesenthal (1908-2005) prägte die Aufarbeitung der Verbrechen
des Nationalsozialismus weltweit. Vom Tag seiner Befreiung aus dem
Konzentrationslager Mauthausen machte er es sich zur Lebensaufgabe,
an die Opfer des Naziterrors zu erinnern. (Schluss) red