Wien (OTS) – Die Führungsetagen der österreichischen Wirtschaft
blicken mit
wachsender Fassungslosigkeit auf den Kurs der Europäischen Union und
die Untätigkeit der bunten Bundesregierung unter ÖVP, SPÖ und NEOS.
Anstatt endlich entschlossen die Rahmenbedingungen zur Stärkung des
Wirtschafts- und Industriestandortes zu verbessern, werden Bürokratie
und Auflagen weiter ausgebaut, Energie- und Lohnkosten explodieren
und Europa diktiert uns zunehmend weltfremde Überregulierungen. All
das geschieht ohne sichtbare Gegenwehr aus Wien. Während der Druck
auf die Wirtschaft wächst, bleibt die Politik untätig oder gießt
sprichwörtlich weiter Öl ins Feuer.
Die aufgebrachte Frage des AT&S-Chefs, „was die Politik
eigentlich richtig mache“, ist daher mehr als berechtigt – sie sollte
ein Weckruf sein!
„Unternehmer sind keine Erfüllungsgehilfen für politische
Wunschkonzerne – sie sind Motor von Wohlstand, Arbeitsplätzen und
Innovation. Und doch werden sie von Brüssel und Wien systematisch im
Stich gelassen. Diese Regierung ist Teil des Problems. Es reicht! Wir
fordern eine radikale Kurswende: Statt Verboten und fast schon
absurden Überregulierungen wie dem Lieferkettengesetz oder dem
Verbrenner-Aus braucht es Freiheit, finanziellen Spielraum und mutige
politische Hebel für Unternehmer. Eine sofortige Energiekostensenkung
für produzierende Betriebe, die Rücknahme sämtlicher EU-
Regulierungsinitiativen – die zusätzliche Bürokratie schaffen, sowie
Steuer- und Abgabensenkungen sind überfällig. Nur so werden
Investitionen wieder möglich. Österreich und Europa müssen wieder
wettbewerbsfähig werden!“ so FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler
abschließend.